Wasserturm Radeberg
Eine Idee aus dem RadebergWerk
Der Radeberger Wasserturm ist seit vielen Jahren dem Verfall preisgegeben – und trotzdem irgendwie das Wahrzeichen unserer grünen Industriestadt.
Also haben wir uns Ende 2021 und Anfang 2022 im RadebergWerk gefragt:
Was könnte daraus werden?
Noch ohne fertigen Plan. Ohne geklärte Eigentumsverhältnisse. Und natürlich auch ohne sämtliche Fragen rund um Denkmalschutz, Finanzierung und andere kleine und größere Unwegbarkeiten beantwortet zu haben.
Erst einmal ging es darum, Ideen zu sammeln, Möglichkeiten sichtbar zu machen und den Wasserturm wieder ins Gespräch zu bringen.
Aus Gedanken wurde Bewegung
Als die Radeberger Heimatzeitung im März 2023 fragte, was mit dem Wasserturm passieren soll, haben wir unsere Ideen und Vorschläge in ein Paket geschnürt und an die Stadt Radeberg weitergegeben.
Nicht als fertige Lösung. Sondern als Impuls.
Denn ziemlich schnell war klar:
Die Zukunft des Wasserturms funktioniert nur gemeinsam.
Weitere Menschen griffen die Idee auf, dachten sie weiter und brachten ihr eigenes Wissen und Engagement ein.
Im Herbst 2023 wurde schließlich der Industriedenkmal Wasserturm Radeberg e. V. gegründet. Im Juni 2024 konnte der Verein den Wasserturm mit Unterstützung der Stadt Radeberg erwerben.
Und das RadebergWerk?
War dabei ein bisschen Geburtshelfer.
Die ersten Gedanken entstanden bei uns. Das eigentliche Projekt ist danach weitergewachsen und steht heute auf eigenen Beinen.
Und genau so soll es sein.
Denn nicht jede Idee muss bei dem bleiben, der sie zuerst hatte. Manchmal ist es viel wichtiger, etwas anzustoßen, Menschen dafür zu begeistern und anderen den Raum zu geben, es weiterzuführen.
Der Wasserturm zeigt ziemlich greifbar, was aus einer Idee im RadebergWerk werden kann.
Nicht automatisch. Nicht über Nacht. Aber gemeinsam.